Inhalte der Yogakurse in Braunschweig
Yoga im Unterricht anpassen: Viniyoga
ASANA - die Körperübungen
Körperübungen, die sogenannten asanas, sind ein wichtiges Element des Yoga. Unter Einbeziehung der Wirbelsäule, der zentralen Achse unseres Körpers, werden bestimmte Körperbereiche sanft gedehnt, gekräftigt und gut durchblutet. Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke des Körpers erfahren eine Ausrichtung zur Stabilität und Leichtigkeit.
Vielfältige Varianten und Alternativen im asana-Angebot ermöglichen es jeder Person, ihre individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Rückenschmerzen durch Überlastung sowie allgemeine vorzeitige Erschlaffung des Gewebes und der Muskulatur werden positiv beeinflusst und können bei regelmäßigem Üben deutlich gebessert werden.
PRANAYAMA - die Atemtechniken
Der Atem ist der Kern der Yoga-Praxis. Die bewusste Hinwendung zum eigenen Atemgeschehen ermöglicht das Wahrnehmen innerer Körperzustände wie beispielsweise den Spannungszustand der Muskulatur.
Yoga unterstützt den Vorgang der Atmung und hilft, das volle Potential des Lungenvolumens auszuschöpfen.
Ausgleichende Atemmethoden wie die behutsame Verlängerung des Ausatems und Angleichung des Einatems mit Hilfe einfach zu erlernender Atemtechniken vertiefen die Entspannung und Harmonisierung der Körpervorgänge.
DHARANA - die Konzentration
Dharana, die Konzentration, bezeichnet die Fähigkeit, mit der Aufmerksamkeit bei dem zu sein, was wir tun oder was im Moment geschieht. Über die Verbindung von Körper und Atem wird diese besondere innere Sammlung entwickelt.
Der Alltag beinhaltet je nach Lebenssituation verschiedene Herausforderungen. Yoga kann bewirken, Veränderungen des Körpers sowie der Lebensumstände und der damit verbundenen Emotionen anzunehmen. Durch die Erinnerung an Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und innere Stärke werden oftmals leidbringende Vorstellungen in hilfreiche Gedanken und Gefühle verwandelt, und können somit unterstützend die unterschiedlichen Lebensprozesse begleiten.
DHYANA - die Meditation
In der Meditation steht das, was wir auf Verstandes- und Gefühlsebene wahrnehmen können im Mittelpunkt des Übens. Es wird versucht, das Denken und Fühlen, im Yoga mit dem Wort Geist bezeichnet, auf etwas auszurichten und diese Ausrichtung über eine gewisse Zeit zu halten.
Dafür gibt es im Yoga eine große Anzahl verschiedener Möglichkeiten und Techniken. Ein ausgerichteter Geist vermittelt sich über ein Gefühl innerer Ruhe und entspannter Wachheit.
Die Ziele einer Meditationspraxis können sehr unterschiedlich sein: Ruhe finden, besser verstehen, sich mit etwas Hilfreichem verbinden, Fähigkeiten entwickeln.